Wir sind ana*m, eine anarchafeministische
Gruppe aus Marburg. Seit 2017 gestalten wir hier die radikale Linke durch Aktionen, Redebeiträge und Veranstaltungen aktiv mit.
Unsere zentrale Perspektive ist dabei eine anarchafeministische: Mit unserer feministischen Gesellschaftsanalyse einher geht fundamentale Herrschaftskritik. Unser Anarchafeminismus ist antinational, antikapitalistisch und bezieht queere Perspektiven mit ein. Wir kämpfen für eine Welt, in der kein Mensch über einen anderen herrscht. Dabei üben wir keine unterkomplexe Kritik an Politik oder Wirtschaft, die einzelne Akteur*innen zu Sündenböcken machen will. Die strukturell und materiell verankerten Verhältnisse, in denen wir aktuell leben, sind das Problem.
Wir sind überzeugt: Das, was ist, kann überwunden und neue, befreite Verhältnisse geschaffen werden! Das ist allein und vereinzelt nicht möglich, sondern geht nur gemeinsam, in solidarischer und unterstützender Verbundenheit mit anderen emanzipatorischen Personen und Gruppen. Deswegen sind wir organisiert: als Individuen in der Gruppe, um gemeinsam zu handeln. Als Gruppe geschlossen und klandestin ★, um uns bestimmte Aktionsformen zu ermöglichen, uns vor Repression zu schützen und mit anderen Gruppen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.
Auch unsere interne Arbeit orientieren wir an unseren Idealen: Wir vermeiden gruppeninterne Hierarchien wo wir können, reflektieren eigene Positionen und Machtverhältnisse und arbeiten nach unseren Bedürfnissen. Damit linksradikale Politik nicht nur ein weiterer Job ist, sondern schon jetzt zum guten Leben beiträgt.
Wir sind immer auf der Suche nach Anarchist*innen, Feminist*innen, Antifaschist*innen, Linksradikalen und anderen, die mit unserem Selbstverständnis etwas anfangen können. Wenn du dich als Teil von ana*m organisieren möchtest, schreib uns eine Mail an ana_m@riseup.net (unseren PGP-Schlüssel findest du hier).
Wir freuen uns über neue Verbündete!
